Anmerkungen im Rahmen der Bürgerbeteiligung zu:
Zukunft Dresden 2025 Fortschreibung Integriertes Stadtentwicklungskonzept Dresden (INSEK) Vorentwurf, Arbeitsstand: 8. April 2014

Der Vorstandsvorsitzende von SIGUS e.V. hat sich mit folgenden Überlegungen an der Bürgerdiskussion beteiligt und diese der Stadtverwaltung übergeben:

„Der Entwurf folgt – üblicherweise – eher der Logik von Fachleuten, als der der in Dresden wohnenden und tätigen Menschen. Letztere werden phasenweise beteiligt. Das muss nicht gegeneinander stehen, kann sich sogar dann gut ergänzen, wenn die Auftraggeber des INSEK auf qualifizierte Beteiligungsverfahren der Bpürgerschaft setzen (Beispiele wären Bürgergutachten, Zukunftswerkstätten etc., wo Experten quasi als fachliche Ratgeber BürgerInnen zur Seite stehen).

Diesen Weg möchte die Stadtverwaltung aber offenbar trotz des Querschnittsziels BÜRGERSCHAFTLICHES ENGAGEMENT nicht gehen, schade. Der sog. Souverän wird unterschätzt, gilt als unberechenbar und irgendwie rappelköpfig um mal wieder den alten Charles Marx zu zitieren. Dass sich die Entscheidungsträger damit etwas vergeben, die Qualität und Tragfähigkeit langfristiger Strategien bewusst gefährden, dürfte inzwischen auch vielen von ihnen klar sein.

Diese ideologisch anmutende vorrede ist insofern unvermeidbar, als ich mich dennoch im vollen Bewusstsein dieser vorgegebenen Grenzen beteilige. Das mag naiv erscheinen, aber ich möchte nicht stets und ständig meine Mitverantwortung als Dresdner für „mein“ Gemeinwesen an Vertreter delegieren. Dass dabei meine persönlichen Fähigkeiten begrenzt sind, ist mir bewusst. Es gibt aber auch andere BürgerInnen, die sich einbringen …“ weiter